Das große Abendkonzert „Franz Liszt und Merseburg“ Ein besonderer Orgelabend
September 16 @ 19:00 - 20:30

„Franz Liszt und Merseburg“ Ein besonderer Orgelabend
AN DER LADEGASTORGEL
Michael Schönheit
KLAVIER
Michael Schönheit
im Anschluss Musikalischer Abendsegen
Franz Liszt: Präludium und Fuge über BACH (1. Version)
Franz Liszt: Präludium über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ für Klavier
Franz Liszt: Präludium über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ für Klavier bearbeitet für die Merseburger Domorgel von Alexander Winterberger
Franz Liszt: Variationen über den Basso continuo der Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ und des Cruzifixus aus der H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach
Franz Liszt: Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“
Beim besonderen Abendkonzert „Franz Liszt und Merseburg“ begegnet das Publikum Franz Liszt in seiner ganzen stilistischen und geistigen Spannweite. Michael Schönheit gestaltet den Abend sowohl an der historischen Ladegastorgel als auch am Klavier und macht dabei hörbar, wie eng Liszts Musik mit dem Werk Johann Sebastian Bachs verbunden ist. Im Zentrum stehen das berühmte Präludium und die Fuge über B-A-C-H, das erschütternde Präludium über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ in der Klavierfassung sowie in der Bearbeitung für die Merseburger Domorgel durch Alexander Winterberger. Mit den Variationen über den Basso continuo der Bach-Kantate und das Crucifixus aus der h-Moll-Messe wird Liszts intensive Auseinandersetzung mit Leid, Trost und Transzendenz besonders eindrucksvoll erfahrbar. Den großen Abschluss bildet die monumentale Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“, eines der bedeutendsten Orgelwerke des 19. Jahrhunderts. Im Anschluss klingt der Konzertabend in einem Musikalischen Abendsegen stimmungsvoll aus.
Michael Schönheit zählt zu den prägenden Organisten und Dirigenten Deutschlands. Als Gewandhausorganist zu Leipzig, künstlerischer Leiter der Merseburger Orgeltage und Domorganist in Merseburg steht er seit vielen Jahren für höchste musikalische Qualität und eine lebendige Pflege der mitteldeutschen Orgel- und Kirchenmusiktradition. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er in Saalfeld; anschließend studierte er in Leipzig Dirigieren, Klavier und Orgel und wurde 1984 beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb ausgezeichnet. Besonders eng ist sein Wirken mit dem Merseburger Dom und der berühmten Ladegastorgel verbunden, deren Restaurierung er maßgeblich begleitete. Mit seiner künstlerischen Autorität, stilistischen Vielseitigkeit und großen Erfahrung verleiht er jedem Konzert ein unverwechselbares Profil.



