Die Cimbalomspielerin Enikő Ginzery ist bekannt für ihren fantasievollen und innovativen
Stil. Der breite Umfang ihres Repertoires umfasst von Kompositionen der Gegenwart bis
weit zurück ins Mittelalter. Sie inspiriert durch ihr virtuoses Spiel nach wie vor
zeitgenössische Komponisten zu neuen Werken und leistet einen wichtigen Beitrag zur
Bekanntmachung eines im Ost-Europäischen Raum verbreiteten Instrument (Das
Cimbalom ist am meisten verbreitet in Ungarn, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ukraine,
Weissrusland).
Sie hat bislang rund 50 Stücke uraufgeführt dabei auch Werke von Weltbekannten
Komponisten u.a. Hans-Joachim Hespos, Joao Pedro Oliveira, Vinko Globokar, Claus-
Steffen Mahnkopf, Lisa Lim.
Ihr Repertoire umfasst aber nicht nur Kompositionen der Gegenwart, sondern reicht
zurück bis ins Mittelalter.
Enikő Ginzery studierte Cimbalom am Konservatorium in ihrer Geburtsstadt Bratislava und
an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Darauf folgte ein Aufbaustudium im
Studienfach Zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik Saar. 2013 wurde ihr
von der Universität Bratislava die Doktorwürde für ihre musikwissenschaftlichen
Dissertation über Klangmöglichkeiten und neue Spieltechniken des Cimbaloms
verliehen.
Seit 1995 führt sie – sowohl als Solointerpretin als auch als Solistin in Orchestern –
Konzertreisen durch Europa und die USA. Spe spielte u.a. mit dem SWR
Sinfonieorchester Stuttgart, dem ORF Radio-Sinfonieorchester Wien, dem
Konzerthausorchester Berlin, der Slowakischen Philharmonie Bratislava, dem Klangforum
Wien und der musikFabrik Köln, Orchester der Komische Oper Berlin , Helsinki
Philharmonie.
