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SUMMARY:Eröffnungskonzert der 56. Merseburger Orgeltage
DESCRIPTION:Eröffnungskonzert der 56. Merseburger Orgeltage \nCHOR\nAngelica Leánykar (Angelika Mädchenchor Budapest) \nLEITUNG CHOR\nZsuzsanna Graf \nAN DER LADEGASTORGEL\nZsolt Máté Mészáros\n \nEs ist uns eine große Freude\, diese Auswahl der schönsten Perlen der ungarischen Chormusik zu präsentieren. Unser Programm umfasst die reiche ungarische Kompositionstradition vom Barock bis zur Gegenwart und zeigt die Vielfalt\, die die ungarische Chorkultur weltweit berühmt gemacht hat.\nIm ersten Teil des Konzerts erklingen Werke bedeutender Persönlichkeiten der ungarischen Musikgeschichte. Pal Esterházys Sammlung „Harmonia Caelestis” gehört zu den herausragenden Werken der ungarischen Barockkirchenmusik\, die durch das Orgelwerk von István Koloss mit späteren Epochen verbunden wird. Pal Esterházy war nach einer militärischen Karriere in den Kriegen der habsburgischen Herrscher gegen die Türken einer der ersten ungarischen Komponisten katholischer Kirchenmusik. Auch István Koloss’ beruflicher Weg führte infolge des Zweiten Weltkrieges erst auf Umwegen zur Musik zunächst sollte er Bauingenieur werden\, arbeitete dann in einem Konstruktionsbüro und konnte erst mit 21 Jahren ein Musikstudium in Betracht ziehen\, das ihn auf den Weg zu einem der bedeutendsten Orgellehrer und Komponisten Ungarns führte. \nEinen besonderen Platz in unserem Programm nimmt Zoltan Kodály ein\, der nicht nur als Musikpädagoge Weltruhm erlangte\, sondern auch für seine außergewöhnlichen Chorwerke bekannt ist. In seinen Kompositionen spielen ungarische Volksmusik\, Poesie und christliche Tradition gleichermaßen eine entscheidende Rolle. Der „Hymnus an den heiligen König Stephan” ist eine Hommage an den ersten ungarischen König (der von der Staatsgründung im Jahr 1000 bis 1038 regierte)\, während „Gebirgsnächte” und „Verlassen bin ich” die subtilen Schwingungen der Natur und der menschlichen Seele widerspiegeln. \nAuch Béla Bartoks Volksliedbearbeitungen schöpfen aus dem Erbe der ungarischen Volkstradition. In seinen kurzen\, aber ausdrucksstarken Chorwerken treffen die Einfachheit der Volksdichtung und modernes kompositorisches Denken aufeinander. Nach der Pause geht es weiter mit Werken von Franz Liszt\, der nicht nur einer der größten Klaviervirtuosen der Romantik war\, sondern auch ein bedeutendes kirchenmusikalisches CEuvre schuf\, in dem der Einfluss deutscher\,italienischer und vor allem französischer Musikkultur spürbar ist. Anschließend erklingt das „Agnus Dei” des jungen ungarischen Komponisten Tamás Beischer-Matyó. In seiner Musik spürt man das Erbe Liszts und den inspirierenden Einfluss der französischen Musiktradition\, die er mit seinem eigenen Stil verbindet. Lászlo Lajtha verbrachte lange Zeit in Frankreich und verbindet in seiner Musik auf besondere Weise die Raffinesse des französischen Impressionismus mit den Wurzeln der ungarischen Volksmusik. Der gleiche Respekt vor der Tradition zeigt sich auch in den geistlichen Werken von Mikios Kocsár\, der als eine der prägenden Persönlichkeiten der ungarischen Komposition des 20. und 21. Jahrhunderts zur Erneuerung der liturgischen Musik beigetragen hat. \nPal Eszterházy (1635-1713)\nAus: „Harmonia Caelestis” für Chor und Orgel (um 1700)\nVIII. lesu\, dulcedo (Herzliebster Jesus)\nXVIII. Dormi\, lesu dulcissime (Schlafe\, o süßester Jesus)\nIX. lesu parve (Jesukind\, neugeboren) \nIstván Koloss (1932-2010)\n„Chorea hungaricae” (Ungarischer Tanz)\nfür Orgel solo (1981-85) \nZoltan Kodály (1882-1967)\n„150. Genfi zsoltár” (Genfer Psalm 150) (1936)\n„Hegyi éjszakak I” (Gebirgsnächte I) (1923)\n„árva vagyok” (Verlassen bin ich) (1953)\nÉnekSzent Istvän királyhoz (Hymnus an den heiligen König Stephan) (1938) \nBéla Bartók (1881-1945)\nAus dem Zyklus „27 Kórusmu két és härom szólamra”\n(27 zweistimmige und dreistimmige Chöre für Kinder- und Frauenchor)\, Sz. 103\nLeanynézó (Brautschau) (1935)\nBanat (Trauer) (1935)\nNe hagyj itt! (Abschied) (1935)\nIsten veled! (Lebewohl!) (1935) \nPAUSE \nFranz Liszt (1811 -1886)\n„Sposalizio” (Die Vermählung)\nfür Chor und Orgel\, S. 161\, Nr. 1 (1858)\nGeistliche Vermählungsmusik nach Raphaels Bild\n„Die Vermählung Mariä” \nFranz Liszt\n„Hymne de l’enfant à son réveil”\n(Des erwachenden Kindes Lobgesang)\nfür Chor und Orgel\, S. 19 (1854) \nTamás Beischer-Matyó (*1972)\n„Agnus Dei” für Chor und Orgel (1992) \nLászlo Lajtha (1892-1963)\nAus: „Trois hymnes pour la Sainte Vierge”\n(Drei Hymnen für die heilige Jungfrau)\nop. 65\, Nr. 3 (1958)\n„Canticum de magna Hungariae Regina”\n(Lied der großen Königin von Ungarn)\nfür Chor und Orgel (1958) \nErnst von Dohnányi (1877-1960)\nAus: „Symphonische Minuten” op. 36 (1933)\nIV. Tema con variazioni (Andante con moto)\nBearbeitung für Orgel: Zsolt Maté Mészaros \nMiklos Kocsár (*1933)\n„0 vos omnes” (O ihr alle) (1998)\n„Libera me” (Errette mich) (1999)\n„Salve Regina” (Sei gegrüßt\, o Königin) (1995) \nLäszlo Haimos (1909-1997)\n„Jubilate Deo” (Jauchzet dem Herrn) (1945) \nZoltán Kodály\n„Esti dal” (Abendlied) (1938) \nMit dem Angelica Leánykar eröffnet einer der renommiertesten Mädchenchöre Ungarns die 56. Merseburger Orgeltage. Unter der Leitung von Zsuzsanna Graf und begleitet von Orgelvirtuose Zsolt Máté Mészáros\, erklingen Werke von Pál Esterházy\, Franz Liszt\, Béla Bartók\, Zoltán Kodály sowie zeitgenössische ungarische Chormusik. Ein festlicher Auftakt\, der die reiche Tradition und Ausdruckskraft der ungarischen Musik eindrucksvoll zum Klingen bringt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \n30 € normal I 23 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren\nTagesticket 40 € normal I 30 € ermäßigt ( inklusive Domeintritt ) \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nDer Angelica Leánykar (Angelika Mädchenchor Budapest) ist einer der renommiertesten Mädchenchöre Ungarns. Er wurde 1989 in Budapest gegründet und ist eng mit der musikalischen Tradition der ungarischen Chorbewegung verbunden. International bekannt wurde der Chor durch seine stilistische Vielfalt\, die von Alter Musik über klassische Chorliteratur bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. Besonders geschätzt wird der klare\, ausgewogene Chorklang sowie die hohe musikalische Disziplin der jungen Sängerinnen. Der Angelica Leánykar tritt regelmäßig auf internationalen Festivals auf und hat zahlreiche Preise bei renommierten Chorwettbewerben gewonnen. Konzerte des Chores verbinden musikalische Präzision mit großer Ausdruckskraft und emotionaler Tiefe. \nFoto: Angelica Leánykar\nZsolt Máté Mészáros gehört zu den führenden Organisten Ungarns und ist Musikdirektor der Innerstädtischen Hauptpfarrkirche Budapest – einer historisch bedeutenden Franz-Liszt-Gedenkstätte – sowie künstlerischer Direktor des Budapester Internationalen Orgelfestivals.\nFür sein herausragendes künstlerisches und wissenschaftliches Wirken wurde er 2026 mit dem Silbernen Verdienstkreuz der Republik Ungarn ausgezeichnet. Er ist zudem Preisträger des renommierten Junior-Prima-Preises (2020) und des György-Cziffra-Talentpreises (2025)\, Gewinner mehrerer Wettbewerbe sowie Träger hochrangiger Kunst- und Forschungsstipendien. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten ungarischen Orchestern und Chören zusammen.\nSeine intensive internationale Konzerttätigkeit führte ihn in die USA\, nach Israel\, Palästina\, Russland sowie durch ganz Europa. Er gastiert bei bedeutenden Festivals und in Kathedralen und gibt Meisterkurse\, u. a. an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.\nAls profilierter Liszt-Forscher erarbeitet er derzeit die neue Urtext-Gesamtausgabe der Orgel- und Harmoniumwerke von Franz Liszt. Er hat rund 30 zeitgenössische Werke uraufgeführt. \nFoto: Lugosi Péter\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n30 € normal I 23 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren\nTagesticket 40 € normal I 30 € ermäßigt \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n 
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SUMMARY:Ungarische Musiknacht Teil 1 – „Laudes Organi - Lob der Orgel“\, Ungarische Chor- und Orgelmusik
DESCRIPTION:Ungarische Musiknacht Teil 1: Zoltán Kodály (1882 – 1967)  “Ungarische Chor- und Orgelmusik”\nZoltán Kodály „Laudes Organi – Lob der Orgel“  für Chor und Orgel \nLEITUNG\nSoma Szabó \nCHOR\nNyíregyházi Cantemus Kórus \nAN DER ORGEL\nIstván Ella \nZoltan Kodály (1882-1967)\nAus: „Csendes mise” (Orgel Orgel solo) (1942)\n1. Introitus\, Maestoso \nZoltan Kodály \nPraeludium Andante maestoso \nZoltan Kodály \n„Szép könyörges” (Schönes Gebet)\n(für Chor a capella (1943) \nZoltan Kodály \n„Ének Szent Istvan kirälyhoz” (Gesang an den König Stephan) für Chor a cappella (1938) \nZoltan Kodály \nMiserere” (Erbarme dich) für Chor a càpella (1903) \nZoltan Kodály \n„Fólszallott a páva” (Aufgeflogen ist der Pfau oder Der Pfau) für Chor a capella (1937) \nZoltan Kodály \n„Liszt Ferenchez” (An Franz Liszt oder Ode an Liszt) für Chor a cappella (1936) \nZoltan Kodály\n„Jézus és a kufarok” (Jesus und die Krämer) für Chor a capella (1934) \nZoltan Kodály \n„Laudes Organi\n(Lob der Orgel – Fantasiel “über eine Sequenz des 12. Jahrhunderts) für gemischten Chor und Orgel (1966) \nMit „Ungarische Musiknacht Teil 1“ rückt Zoltán Kodály als Komponist geistlicher Vokalmusik in den Mittelpunkt. Sein Werk „Laudes Organi“ für Chor und Orgel verbindet klangliche Strahlkraft\, liturgische Tiefe und jene enge Verbindung von Wort\, Gesang und musikalischer Architektur\, die Kodálys Schaffen in besonderer Weise auszeichnet. Unter der Leitung von Soma Szabó gestaltet der Nyíregyházi Cantemus Kórus unter anderem in ihrem Programm dieses eindrucksvolle Werk mit jener stilistischen Souveränität und Ausdrucksdichte\, für die die ungarische Chorkultur weithin geschätzt wird. Im Dialog mit der Orgel entfaltet sich ein Konzert von besonderer Konzentration und Leuchtkraft\, das den Merseburger Dom in einen Raum intensiver musikalischer und geistlicher Erfahrung verwandelt. \n\nAbendkonzert Teil 1 – 20 € normal I 15 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren\nTagesticket 50 € normal I 40 € ermäßigt \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n\n  \nMit Soma Szabó steht in Merseburg ein Dirigent am Pult\, der die ungarische Chorkultur seit vielen Jahren maßgeblich mitprägt. Als künstlerischer Leiter des Nyíregyházi Cantemus Kórus verantwortet er mehrere Ensembles der traditionsreichen Cantemus-Chorfamilie; zugleich ist er als Adjunkt an der Universität Nyíregyháza tätig. Seine Ausbildung als Chordirigent erhielt er an der Liszt-Ferenc-Musikakademie Budapest; mit seinen Chören errang er zahlreiche erste Preise und Grand Prix bei internationalen Wettbewerben. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Liszt-Preis sowie mit einem Artisjus-Zenepädagogikpreis. Für das Konzert in Merseburg bringt Soma Szabó damit nicht nur große dirigentische Erfahrung mit\, sondern auch eine künstlerische Nähe zur Kodály-Tradition\, aus der diese Musik unmittelbar hervorgeht. \nFoto: Soma Szabó\n  \n\nAbendkonzert Teil I – 20 € normal I 15 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren\nTagesticket 50 € normal I 40 € ermäßigt \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n 
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SUMMARY:Abschlusskonzert – Franz Schmidt „Das Buch mit sieben Siegeln“
DESCRIPTION:Abschlusskonzert: Franz Schmidt (1874 – 1939) „Das Buch mit sieben Siegeln“ \nLEITUNG\nJörg-Peter Weigle \nCHOR\nSlovakischer Philharmonischer Chor Bratislava \nMITWIRKENDE\nJohannes: Daniel Johannsen – Tenor\nStimme des Herren: Daniel Ochoa – Bass\nSusanne Bernhard – Sopran\, Julie-Marie Sundal – Alt\, Christoph Pfaller – Tenor\nAndreas Scheibner – Bass \nENSEMBLE\nAnhaltische Philharmonie des Anhaltischen Theaters in Dessau \nAN DER LADEGASTORGEL\nMichael Schönheit \nMit Franz Schmidts monumentalem Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ finden die 56. Merseburger Orgeltage ihren eindrucksvollen Abschluss. Das Werk\, Schmidts letztes vollendetes und zugleich meistgespieltes Oratorium\, führt mitten hinein in die visionäre Welt der Offenbarung des Johannes und entfaltet in der Verbindung von Soli\, Chor\, Orchester und Orgel eine Musik von existenzieller Wucht. Unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle begegnen sich der Slovakische Philharmonische Chor Bratislava\, die Anhaltische Philharmonie des Anhaltischen Theaters in Dessau\, hochkarätige Solistinnen und Solisten sowie Michael Schönheit an der Ladegastorgel zu einem großen musikalischen Spannungsbogen zwischen Vision\, Gericht\, Trost und Verheißung. Im Zentrum steht Daniel Johannsen als Johannes\, dessen Partie das Geschehen gleichsam erzählend und deutend durchmisst. Die mächtige Chorsprache\, die farbenreiche Orchesterbehandlung und die klangprägende Orgel machen dieses Werk zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis von dramatischer Intensität. So verspricht das Abschlusskonzert einen Abend von seltener Dichte und Größe — ein festlicher\, überwältigender Schlusspunkt der Merseburger Orgeltage. \n\nTicket 35 € I 27 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n\n  \nMit dem Slovakischen Philharmonischen Chor Bratislava ist in Merseburg einer der profiliertesten professionellen Konzertchöre Mitteleuropas zu erleben. Das Ensemble wurde 1946 gegründet und gehört seit 1957 zu den festen Klangkörpern der Slowakischen Philharmonie; seit der Saison 2023/24 steht es unter der Leitung von Jan Rozehnal. Geschätzt werden vor allem seine klangliche Geschlossenheit\, die Ausgewogenheit der Stimmgruppen und jene künstlerische Disziplin\, die den Chor zu einem gefragten Partner bedeutender Dirigenten und internationaler Spitzenorchester gemacht hat. Gastspiele und Kooperationen mit Ensembles wie den Berliner Philharmonikern\, den Wiener Philharmonikern\, dem Israel Philharmonic oder dem Orchestre de Paris belegen diese herausragende Stellung ebenso wie die Auszeichnung mit dem Oper! Award 2023 als bester Chor. In Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ dürfte der Chor seine besondere Stärke eindrucksvoll entfalten: in den großen Steigerungen\, den visionären Klangballungen und der geistigen Intensität eines Werkes\, das ganz auf die Ausdruckskraft des Chores baut. \nFoto: Brenkus\n  \nMit derAnhaltische Philharmonie des Anhaltischen Theaters in Dessau wirkt ein traditionsreicher mitteldeutscher Klangkörper mit\, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1766 zurückreichen\, als Friedrich Wilhelm Rust in Dessau mit dem Aufbau einer Hofkapelle begann. Aus dieser langen Geschichte heraus entwickelte sich ein Orchester\, das seit dem späten 18. Jahrhundert eng mit dem Musiktheater der Stadt verbunden ist und heute als Anhaltische Philharmonie des Anhaltischen Theaters in Dessau das musikalische Profil des Hauses prägt. Seine große historische Spannweite\, die Verwurzelung im Opern- und Konzertrepertoire und die Auszeichnung mit dem Musikpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2016 unterstreichen den Rang dieses Ensembles. Gerade für Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ bringt das Dessauer Orchester damit beste Voraussetzungen mit: spätromantische Klangfülle\, dramatische Spannkraft und die Fähigkeit\, große vokalsinfonische Bögen mit Präzision und Ausdruck zu tragen. So wird es zu einer wesentlichen Säule dieses monumentalen Abschlusskonzerts. \nFoto: Stefan Schacher\nMit Jörg-Peter Weigle steht ein Dirigent am Pult\, der wie nur wenige für die große deutsche Oratorien- und Chorsinfonik steht. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Leipziger Thomanerchor\, anschließend studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin; wichtige Stationen seines Wirkens waren unter anderem der Rundfunkchor Leipzig\, die Dresdner Philharmonie\, die Stuttgarter Philharmoniker und zuletzt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder). Zugleich prägte er über viele Jahre als Professor und Rektor die Berliner Musikhochschule Hanns Eisler und leitete von 2003 bis 2025 den Philharmonischen Chor Berlin. Dass Weigle sich nun in Merseburg Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ widmet\, wirkt besonders stimmig: Bereits sein Abschiedskonzert mit dem Philharmonischen Chor Berlin stand 2025 unter diesem Werk\, was auf eine besondere künstlerische Nähe zu dieser monumentalen Partitur schließen lässt. Für das Merseburger Abschlusskonzert verspricht das eine Deutung\, die architektonische Klarheit\, chorsinfonische Erfahrung und dramatische Zuspitzung auf eindrucksvolle Weise verbindet. \nFoto: Tobias Tanzyna\n  \n\n  \nTicket 35 € I 27 € ermäßigt I 6 € Schüler bis 17 Jahren \nTickets erhältlich über TixforGigs oder dem Domshop bei Ticketfritz \n \n 
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SUMMARY:Motette mit dem Stadtsingechor Halle
DESCRIPTION:CHOR\nStadtsingechor Halle \nLEITUNG\nClemens Flämig \nLITURGIE & AUSLEGUNG\nDompfarrer Bernhard Halver \nDer Stadtsingechor Halle zählt zu den ältesten Knabenchören Deutschlands und blickt auf eine mehr als 900-jährige Tradition zurück. Er ist eng mit der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle verbunden und prägt seit Jahrhunderten das geistliche Musikleben der Stadt. Sein Repertoire reicht von der Pflege der großen mitteldeutschen Kirchenmusiktradition bis zu anspruchsvollen a-cappella- und Oratorienprogrammen. Bis heute steht der Chor für klangliche Disziplin\, musikalische Bildung und eine lebendige Verbindung von Liturgie und Konzert. \nClemens Flämig ist Chordirektor des Stadtsingechors zu Halle und prägt das Ensemble seit 2014 mit großer musikalischer Sorgfalt. Er erhielt seine erste intensive musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und studierte anschließend Kirchenmusik\, Chorleitung und Gesang in Freiburg\, Mannheim und Trossingen. Neben seiner Arbeit mit dem Chor ist er auch als Dirigent\, Organist und Gesangspädagoge tätig. Unter seiner Leitung verbindet sich beim Stadtsingechor traditionsbewusste Chorkultur mit klanglicher Klarheit und lebendiger musikalischer Ausdruckskraft.
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